Stunde der Kirchenmusik
Verschmelzung von Raum und Klang
?Auch wenn sich Architektur und Klang in diesem Fall historisch gar nicht unbedingt decken, so wurden doch Raum und Musik hier f?rmlich eins: Selten hat ein Mittelalterensemble, was die Aufbereitung solcher aus fr?herer Zeit nur in karger vokaler Einstimmigkeit ?berlieferten Musik angeht, den Berichterstatter ob der Wahl der klanglichen Mittel, der Art und Weise der Interpretation und letztlich auch der Kongenialit?t des Ortes so intensiv ber?hren k?nnen. Spekulativ ist es allemal, wie man an diese Musik herangeht. Doch die Freiburger Spielleyt, deren Programm in der Schlosskirche anl?sslich der Stunde der Kirchenmusik um den um 1430 am Freiburger M?nster wirkenden Kaplan Heinrich von Laufenberg und dessen geistliche Lieder kreiste, hatten in ihrer Gestaltungsweise in aller Ehrfurcht vor dem tats?chlich Notierten zum einen die gebotene Vorsicht walten lassen und doch Wege der Ausf?hrlichkeit gefunden, die diese Musik in ein denkbares harmonikales Spektrum h?llte. In die instrumentale Begleitung der Gesangsstimme, in der sich Regina Kabis (Sopran) stimmliche Schlichtheit auferlegte, ohne es an innerer Beteiligung fehlen zu lassen, mischen sich in vielf?ltigen Varianten Ornament, st?tzende Lieget?ne, akzentuierende Farbe und vorsichtige Auff?llung zur Mehrstimmigkeit. Und Jutta Haaf (gotische Harfe), Marc Lewon (Laute, Mandora), Bernd Maier (Drehleier, Schalmei), Albrecht Haaf (Fidel, Fl?ten) und Murat Coskun (Percussionsinstrumente) zeigten sich im klanglichen Gestus so unmittelbar und doch auch wieder so ma?voll, dass nie der Eindruck entstand, hier ?berhole die praktische Spontaneit?t die sp?rlichen historischen Erkenntnisse. Thomas Bopp.?
Stuttgarter Zeitung | 18.02.2002
?Dass diese Musik des Mittelalters mehr ist als nur eine wissenschaftliche Quelle, dass sie heute noch lebendig ist und begeistern kann, das bewiesen die Freiburger Spielleyt. Mit ihrem Programm PILGERWEGE nahmen sie ihr Publikum mit auf die Reise auf den Camino de Santiago Das Publikum war begeistert von diesem Ensemble, das sich nicht nur wissenschaftlich fundierte Grundlagen verschaffte, sondern auch das Verst?ndnis f?r die Musik in ihrer Zeit aufbrachte und sie ohne Spektakelcharakter zu neuem Leben erweckte.?
Speyerer Tagespost | 18.04.2001
?Mit dem Kaiser auf der Pirsch - Raum und Thematik wurden zu einer besonderen Symbiose: Auf Schloss Kapfenburg gastierten die ?Freiburger Spielleyt?, eine hochprofilierte Gruppe von Musikern, die sich der mittelalterlichen Musik verschrieben haben und dabei dem schon zur Farce gewordenen Ged?del vermeintlich historischer Musik eine gr?ndliche, weil technisch wie musikalisch perfekte Absage erteilten.?
Schw?bische Post | 09.01.2001
?...Und sie haben eine hervorragende Sopranistin mit dabei: Regina Kabis hat ein wunderbar klares Timbre, das f?r die Alte Musik wie geschaffen ist.?
Heidenheimer Neue Presse | 09.01.2001
?Eine hohe musikalische Virtuosit?t, gepaart mit punktgenauer Beherrschung der verschiedenen historischen Instrumente, forderte ein ums andere Mal Zwischenapplaus heraus.?
Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg | 10.10.2000
?Mit Lauten, Harfen und Fl?ten entwickelten die Instrumentalisten einen vornehmen Klang, bei dem jede gespielte Note transparent wurde. Dass die Freiburger Spielleyt die gesamte Stuttgarter Stiftskirche zum Klingen brachten, will bei der sonst doch eher spr?den Akustik des Gotteshauses schon etwas hei?en.?
Stuttgarter Zeitung | 22.12.1997
?Dar?ber hinaus erwies sich die Verpflichtung der Freiburger Spielleyt (Tage alter Musik Osnabr?ck 97) als Gl?cksgriff. Hier konnte man eine Professionalit?t bewundern....Auf vielen,Instrumenten und mit den Stimmen wurde herzerfrischend musiziert. Regina Kabis singt mit ihrem au?ergew?hnlichen Sopran gregorianischen Melismen mit bestechender Musikalit?t.?
CONCERTO - das Magazin f?r Alte Musik | 01.10.1997
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